Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Prozess gegen Schleuser: Afrikaner sollten nach Skandinavien

Prozesse Prozess gegen Schleuser: Afrikaner sollten nach Skandinavien

Sieben mutmaßliche Schleuser müssen sich seit Mittwoch in Frankfurt vor Gericht verantworten. Die Männer im Alter zwischen 25 und 47 Jahren sollen in Deutschland die illegale Einreise von rund 100 Afrikanern nach Skandinavien vorbereitet und organisiert haben.

Voriger Artikel
Bagger reißen Rhein-Main-Hallen ab
Nächster Artikel
Altstadtprojekt im Plan: Pergola soll Krönungsweg abgrenzen

Ein Angeklagter, mit Handschellen gefesselt.

Quelle: Boris Roessler

Frankfurt/Main. Laut Anklage quartierten sie die Flüchtlinge in Deutschland vorübergehend ein und statteten sie mit Ausweisdokumenten aus. Die Afrikaner waren teilweise per Schiff über die italienische Insel Lampedusa nach Europa gekommen.

In mehreren Fällen klappte es aber nicht mit der Weiterreise nach Skandinavien. Anfang dieses Jahres wurden die mutmaßlichen Schleuser festgenommen, einige sitzen jetzt noch in Untersuchungshaft.

Am ersten Verhandlungstag vor dem Landgericht kündigten mehrere Angeklagte Geständnisse an. Möglicherweise werden sie auch zu den Hintermännern aussagen, die in Afrika Flüchtlinge anwerben und sie für viel Geld auf die ungewisse Reise in Richtung Europa schicken. Die Strafkammer erhofft sich dadurch ein kürzeres Verfahren. Vorläufig hat das Gericht noch sieben Verhandlungstage bis Mitte Oktober terminiert. Möglich ist aber auch eine "Verständigung" zwischen den Verfahrensbeteiligten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr