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Prozess gegen Polizisten wird womöglich eingestellt

Prozesse Prozess gegen Polizisten wird womöglich eingestellt

Der Prozess gegen einen mutmaßlich gewalttätigen Polizisten in Osthessen wird möglicherweise eingestellt. Der Staatsanwalt signalisierte beim Auftakt am Dienstag, dass er das Verfahren am Amtsgericht Fulda wegen Geringfügigkeit gegen Zahlung von 1500 Euro Geldbuße einstellen wolle.

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Ein Richterhammer liegt auf einem Tisch.

Quelle: Friso Gentsch/Archiv

Fulda. Nun muss das Gericht entscheiden. Der Beamte aus Hosenfeld im Kreis Fulda ist wegen Körperverletzung im Amt angeklagt. Zahlreiche Polizeikollegen saßen auf den Zuschauerbänken des Gerichtssaals.

Der Polizist soll Mitte April 2015 bei einer Personenkontrolle einem Mann, der ihn beleidigt hatte, zwei Ohrfeigen und einen Faustschlag ins Gesicht versetzt haben. Der Angeklagte sagte, er habe gemeinsam mit zwei Kollegen die Ausweise kontrolliert, weil der Park in Fuldas Innenstadt ein Umschlagplatz für Drogen sei.

Der Geschädigte habe laut dem Polizisten die Herausgabe seiner Personalien zunächst verweigert, sei aggressiv geworden und habe die Fäuste geballt, als wolle er selber zuschlagen. Der Beamte erklärte, er habe den Mann mit einem Schlag auf den Solarplexus im Brustbereich kurzzeitig außer Gefecht setzen wollen. Nur versehentlich habe er dabei sein Gesicht getroffen. Einen Faustschlag habe er dem Mann nicht versetzt.

Der Geschädigte hatte laut Krankenhausarzt Blutergüsse im Gesicht und ein blaues Auge. Vor Gericht sagte der Mann, am nächsten Tag sei ihm schwindelig gewesen, und er habe Kopfschmerzen gehabt.

dpa

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