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Prozess gegen Diebesbande: Mit "Klautaschen" unterwegs

Prozesse Prozess gegen Diebesbande: Mit "Klautaschen" unterwegs

Umfangreiche Diebeszüge durch Kaufhäuser und Läden in Frankfurt und im Vordertaunus werden seit Freitag sechs Männern vor dem Landgericht Frankfurt zur Last gelegt.

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Landgericht Frankfurt am Main.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Die zwischen 25 und 31 Jahre alten Angeklagten sollen bei insgesamt 20 angeklagten Taten die Sicherheitsvorkehrungen der Geschäftsleute mit sogenannten Klau-Taschen überlistet haben. Die Behältnisse wurden mit Alufolie gefüttert, so dass die Sicherheitsbanderolen am Ladenausgang nicht erkannt werden konnte.

Bei den meisten Taten, die von jeweils zwei der Angeklagten begangen worden sein sollen, hielt sich der Wert der Beute in Grenzen. Bei einem Diebstahl sollen die Angeklagten jedoch Brillen und Uhren im Wert von allein 8000 Euro erbeutet haben. Über umfangreiche telefonische Abhörmaßnahmen kam die Polizei der Bande auf die Spur. Am ersten von neun geplanten Prozesstagen legten mehrere Angeklagte Teilgeständnisse ab. Lediglich den von der Staatsanwaltschaft angenommenen Wert der von ihnen gestohlenen Dinge stellten sie in Frage. Das Diebesgut sollte offenbar im Ausland weiterverkauft werden.

dpa

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