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Prostituierte bestreitet Brandstiftung bei Freier

Prozesse Prostituierte bestreitet Brandstiftung bei Freier

Unter dem Vorwurf der schweren, menschengefährdenden Brandstiftung hat sich seit Montag eine 31 Jahre alte Prostituierte vor dem Amtsgericht Frankfurt zu verantworten.

Frankfurt/Main. Zu Beginn der Verhandlung bestritt die Angeklagte jedoch, im Februar vergangenen Jahres nach einem Streit mit dem Freier in dessen Treppenhaus mehrere Gegenstände sowie das hölzerne Treppengeländer in Brand gesteckt zu haben. Sie sei niemals in dem Haus gewesen, sagte die Angeklagte. Beim Löschen der Flammen erlitten mehrere Hausbewohner leichtere Rauchvergiftungen. In der Wohnung des Freiers wurde unter anderem eine Spritze mit gentechnischen Spuren der Frau gefunden, die daraufhin festgenommen worden war.

Am ersten Verhandlungstag konnte der Prozess nicht beendet werden, weil wichtige Zeugen fehlten. Eine Augenzeugin konnte wegen des Streik von Flugbegleitern nicht aus Südfrankreich nach Deutschland kommen und der Freier fehlte unentschuldigt. Das Gericht will den Prozess deshalb Ende November fortsetzen. In der Zwischenzeit wolle sie eine Drogentherapie beginnen, kündigte die Angeklagte an.

dpa

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