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Probleme durch demografischen Wandel nehmen zu in Hessen

Gesellschaft Probleme durch demografischen Wandel nehmen zu in Hessen

Der demografische Wandel fordert Hessen zunehmend heraus. "Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass es zusehends schwieriger wird, die wirtschaftliche, soziale, aber auch die kulturelle Infrastruktur in strukturschwachen ländlichen Gebieten aufrechtzuerhalten", sagte der Chef der hessischen Staatskanzlei, Axel Wintermeyer.

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Leiter der Staatskanzlei, Axel Wintermeyer (CDU).

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Wiesbaden. Wenn sich etwa die Zahl der Einwohner einer Gemeinde halbiere, fehle ihr meist auch die Hälfte der Einnahmen. Die Kosten für die Grundversorgung blieben aber annähernd gleich, erläuterte der Demografie-Beauftragte der Landesregierung in Wiesbaden. Wintermeyer ist aber zuversichtlich: Als starker Wirtschaftsstandort habe Hessen beste Chancen, den Bürgern weiterhin eine lebenswerte Heimat zu bieten.

Mit dem demografischen Wandel ist gemeint, dass die Bevölkerung im Land schrumpft und altert. Sven Stadtmüller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Demografischer Wandel in Frankfurt, sieht dadurch Probleme nahen: "Generell ist die Situation in Hessen konfliktträchtig. Es besteht die Gefahr, dass es im Zuge der demografischen Entwicklung zu mehr Konflikten zwischen dem Süden und dem Norden kommt und sich beide Regionen zunehmend auseinanderentwickeln."

dpa

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