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Polizisten bestochen: Bewährungsstrafe für Finanzberater

Prozesse Polizisten bestochen: Bewährungsstrafe für Finanzberater

Weil er mehr als 40 Mal interne Informationen von einem Polizisten erkauft hat, ist ein 48 Jahre alter Finanzberater in Frankfurt zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden.

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Der Angeklagte hatte alles gestanden

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Das Amtsgericht ging am Montag von Bestechung und Anstiftung zum Geheimnisverrat aus. Der Beamte, der wegen dauerhafter Krankheit nicht verhandlungsfähig ist, hatte im Zeitraum von drei Jahren mindestens 21 000 Euro für Auskünfte zu diversen Menschen aus dem polizeilichen Informationssystem kassiert. Dabei ging es vor allem um Geschäftskunden der Firma, für die der Angeklagte arbeitete.

Weil der nun verurteilte Mann meistens direkt bei dem Beamten anrief und verschlüsselt seine Wünsche äußerte, kamen ihm die Ermittler mit einer Telefonüberwachung auf die Schliche. Vor Gericht legte er ein umfassendes Geständnis ab. Strafmildernd wurde der Umstand berücksichtigt, dass er nach dem Bekanntwerden der Tat seinen Arbeitsplatz verloren hatte. Gegen den Vorgesetzten, von dem mutmaßlich das Geld für den Beamten kam, wird ebenfalls ermittelt.

dpa

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