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Polizist soll zugeschlagen haben: Berufungsprozess

Prozesse Polizist soll zugeschlagen haben: Berufungsprozess

Bei einer Personenkontrolle soll ein Polizist einen Mann geschlagen und beleidigt haben. Seit Freitag steht der 35 Jahre alte Beamte deshalb zum zweiten Mal in Frankfurt vor Gericht.

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Das Mikrofon an der Anklagebank.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Frankfurt/Main. In der Berufungsinstanz vor dem Landgericht wehrt er sich gegen eine Verurteilung des Amtsgerichts zu einer Geldstrafe von 8400 Euro (120 Tagessätze).

Der Polizist bestreitet, den als Nebenkläger auftretenden Mann im Oktober 2012 nach einer Fahrscheinkontrolle in der U-Bahn misshandelt und beleidigt zu haben. Um die Personalien des Mannes festzustellen, war dieser gefesselt und im Polizeiwagen zu seiner Wohnung gefahren worden. Er zog sich dabei blutende Wunden am Kopf zu. Darüber hinaus sei er von dem Beamten auch noch als "dummer Schwätzer" bezeichnet worden, sagte er später.

Wie der Angeklagte sagte, sei die Überprüfung des Mannes, der zuvor in der U-Bahn mit Kontrolleuren aneinandergeraten war, völlig normal verlaufen. Es sei auch vorher schon einmal vorgekommen, dass sich Personen bei polizeilichen Überprüfungen verletzt hätten. Auch die Fesselung des Mannes sei angemessen gewesen. Die Berufungsstrafkammer hat noch zwei weitere Verhandlungstage angesetzt.

Der Fall hatte damals für Schlagzeilen gesorgt, nachdem sich der Verletzte an Zeitungen gewandt hatte. Dies wurde ihm im ersten Prozess nachteilig angerechnet - ein Antrag auf Zahlung von Schmerzensgeld wurde zurückgewiesen.

dpa

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