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Polizeipräsident: Härteres Vorgehen gegen Drogendealer

Kriminalität Polizeipräsident: Härteres Vorgehen gegen Drogendealer

Im Kampf gegen die Drogenkriminalität hat Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill eine konsequentere Strafverfolgung und Anwendung des Ausländerrechts verlangt.

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Gerhard Bereswill.

Quelle: Roland Holschneider/Archiv

Frankfurt/Main. "Es muss beispielsweise erreicht werden, dass die Duldung nicht zu lange dauert und dass ein (Aufenthalts-)Titel nicht vorschnell erteilt wird", sagte der Polizeichef im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag). Razzien brächten wenig, räumte er ein.

Nach Angaben von Bereswill sind weit über 90 Prozent der Dealer am Frankfurter Hauptbahnhof Marokkaner und Algerier, die seit Jahren in Deutschland lebten. Oft sei schon die Feststellung der Personalien für die Polizei extrem schwierig. In der B-Ebene am Bahnhof werde vor allem Crack verkauft, an der Düsseldorfer Straße setze eine neue Szene Haschisch und Marihuana ab.

Zur Veränderung der Situation am Hauptbahnhof müssten Stadt, Polizei und Justiz an einem Strang ziehen, forderte Bereswill. "Dann werde ich auch darüber nachdenken, weiteres Personal einzusetzen, die Operativkräfte stark zu verstärken und auch die Zahl der Rauschgiftermittler zu erhöhen." Derzeit mache das aber keinen Sinn.

dpa

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