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Polizeiaktion gegen Schleuser: Durchsuchungen in Kassel

Kriminalität Polizeiaktion gegen Schleuser: Durchsuchungen in Kassel

Mit einer bundesweiten Aktion ist die Polizei gegen Schleuserkriminalität vorgegangen. In Kassel sowie in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Baden-Württemberg durchsuchten am frühen Dienstagmorgen rund 150 Einsatzkräfte der Bundespolizei insgesamt sechs Wohn- und Geschäftsräume, wie die Bundespolizei Pirna mitteilte.

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Beamte der Bundespolizei während einer Hausdurchsuchung in Kassel.

Quelle: Swen Pförtner

Kassel/Pirna. In Berlin wurde ein 35 Jahre alter Mann wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern festgenommen. Gegen einen weiteren Hauptbeschuldigten der Bande, der sich derzeit im Ausland aufhält, wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen. Ein weiterer Tatverdächtiger war bereits Anfang November festgenommen worden. Zudem wurde Beweismaterial sichergestellt.

Die Bande soll in mehr als 15 Fällen 348 vorwiegend syrische Staatsangehörige unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen nach Deutschland geschleust haben. Damit soll die Schleuserorganisation mindestens 150 000 Euro erwirtschaftet haben. "Skrupellose Schleuser nutzen die Hilflosigkeit schutzbedürftiger Menschen aus, um auf menschenverachtende Weise Kasse zu machen", sagte Jörg Baumbach, Präsident der Bundespolizei in Pirna, die die Aktion geleitet hatte.

dpa

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