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Polizei und Handel wollen Ladendieben das Handwerk legen

Kriminalität Polizei und Handel wollen Ladendieben das Handwerk legen

Um Ladendieben und Räubern das Handwerk zu legen, wollen Polizei und Handel in Hessen enger zusammenarbeiten. Landeskriminalamt und Handelsverband haben am Freitag in Frankfurt "zum Zwecke der Vorbeugung von Laden-, Taschen- und Trickdiebstahl sowie Raubüberfällen" einen Kooperationsvertrag unterschrieben.

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Innenminister Peter Beuth (CDU).

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden. "Ladendiebstahl und Raub sind keine Bagatelldelikte", sagte Hessens Innenminister Peter Beuth. Der CDU-Politiker und der Hauptgeschäftsführer des Handelsverband, Michael Kullmann, appellierten an den Handel, Ladendiebstähle zu melden und die Polizei zugleich mit Hinweisen, Beobachtungen und Tipps zu unterstützen.

Unter den Ladendieben seien - ähnlich wie bei Wohnungseinbrüchen - auch organisierte, international aktive, professionelle Gruppen, sagte Beuth. Die engere Zusammenarbeit mit dem Handel solle dazu beitragen, die Zahl der Straftaten zu senken und die Sicherheit in den Verkäufsraumen zu erhöhen. Dabei gehe es nicht nur dem wirtschaftlichen Erfolg des Handels, sondern auch um Mitarbeiter und Kunden. Solche Straftaten seien für die Opfer "persönlich sehr belastend". Neben dem konkreten, regelmäßigen engen Austausch zwischen Polizei und Handel gehe es bei der Kooperation auch um die technische Sicherung der Geschäfte gegen Diebstahl. Noch wichtiger sei die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter.

dpa

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