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Polizei kontrolliert Treffen der Hells Angels am Rhein

Kriminalität Polizei kontrolliert Treffen der Hells Angels am Rhein

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Samstag auf ein Treffen der Rockergruppe Hells Angels reagiert. Beamte sperrten den Veranstaltungsort bei Boppard am Rhein weiträumig ab und kontrollierten insgesamt rund 370 Rocker.

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Polizei verhindert Hells-Angels-Treffen.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Boppard/Koblenz. 19 Strafanzeigen wurden geschrieben, 15 davon, weil verbotene Hells-Angels-Symbole getragen wurden.

Die Versammlung der Rocker nahe der Autobahn 61 wurde aber nach Angaben einer Sprecherin der Koblenzer Polizei nicht aufgelöst. "Wir kontrollieren nur", sagte sie. Zwischenfälle habe es zunächst keine gegeben. Innenminister Roger Lewentz (SPD) kam nach Behördenangaben vorbei, um sich über den Einsatz zu informieren.

"Hintergrund der Polizeiaktion ist eine bekanntgewordene überregionale Veranstaltung eines dort ansässigen Rockerclubs", begründete die Polizei ihr Vorgehen. Die Bopparder Gruppe der Hells Angles hatte zuvor auf ihrer Internetseite öffentlich zu sogenannten "open house dates" ("Tage der offenen Tür") eingeladen - unter anderem auch für den vergangenen Freitag. Ob das Treffen am Samstag damit in Verbindung stand, war jedoch zunächst unklar.

Erst am Freitag hatte die Polizei im hessischen Hanau ein Treffen der Hells Angels aufgelöst, weil es am 3. Juli im benachbarten Frankfurt unter den Rockern eine Schießerei mit fünf Verletzten gegeben hatte.

dpa

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