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Polizei fahndet im Entführungsfall Würth nach Kastenwagen und Fahrer

Kriminalität Polizei fahndet im Entführungsfall Würth nach Kastenwagen und Fahrer

Nach der Entführung des Sohnes von Schrauben-Milliardär Reinhold Würth fahndet die Polizei mit einem Phantombild nach einem mutmaßlichen Täter und einem Transporter.

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Die Polizei fahndet nach dem mutmaßlichen Täter und einem Kastenwagen.

Quelle: Stefan Sauer/Archiv

Schlitz. Gesucht werde ein weißer Kastenwagen mit roter Firmenaufschrift. Das Fahrzeug sei am Entführungstag Mitte Juni und auch Tage zuvor im Raum Schlitz (Vogelsbergkreis) gesehen worden. Der Fahrer des Wagens soll laut Polizei zwischen 30 und 50 Jahre alt und unrasiert gewesen sein. Er soll zudem kurze, dunkle Haare und ein schmales Gesicht gehabt haben. Von ihm sei ein Phantombild erstellt worden, berichteten die Staatsanwaltschaft Gießen und die Polizei am Dienstag.

Der behinderte Sohn des Schraubenherstellers war am 17. Juni in Schlitz von unbekannten Tätern entführt worden. Auf dem dortigen Hofgut Sassen lebte er in einer Wohngemeinschaft für behinderte und nicht-behinderte Menschen. Am Folgetag wurde er in einem Wald bei Würzburg-Kist, rund eine Fahrtstunde entfernt, unversehrt gefunden. Zuvor war eine Lösegeld-Forderung in Millionenhöhe eingegangen.

Nach der aufsehenerregenden Entführung war die mit 30 Beamten besetzte Sonderkommission "Hof" gegründet worden. Zwischenzeitlich waren aus den zahlreichen Aussagen "15 werthaltige Hinweise" herausgefiltert, wie Staatsanwalt Thomas Hauburger gesagt hatte.

dpa

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