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Polizei: Razzia gegen Falschgeld-Handel im Internet

Kriminalität Polizei: Razzia gegen Falschgeld-Handel im Internet

Im Kampf gegen Falschgeldhandel im Internet haben Ermittler der Polizei in mehreren Bundesländern zahlreiche Wohnungen durchsucht. Darunter seien auch Objekte in Süd-Ost-Hessen gewesen, teilte das Polizeipräsidium Offenbach am Donnerstag mit.

Wiesbaden. Die Tatverdächtigen sollen über das Darknet - einem verdeckten, anonymen Bereich des Internets - gefälschte 20- und 50-Euro-Noten bestellt und mit digitaler Währung bezahlt haben, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mitteilte.

Die mit Offset-Verfahren in Italien gedruckten Falschnoten seien von guter Qualität und im Alltag nur schwer als "Blüten" zu erkennen. Versandt worden seien die Bestellungen per Post. Ob die Ankäufer das Falschgeld selbst in Umlauf brachten oder weiterverkauften, werde noch ermittelt, hieß es vom BKA.

An der Razzia am Mittwoch waren den Angaben zufolge unter anderem auch die Landeskriminalämter in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen beteiligt. Zur Zahl der Verdächtigen oder durchsuchten Wohnungen machte das BKA keine Angaben. 20- und 50-Euro Noten hätten 2014 mehr als die Hälfte des in Deutschland sichergestellten Falschgeldes ausgemacht.

Händler und Käufer illegaler Güter wie Drogen, Waffen oder auch Falschgeld fühlten sich im Darknet sicher vor Strafverfolgung, teilte die Behörde mit. Allerdings sei dies nicht so, wie der jüngste Fall zeige.

dpa

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