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Pokémon-Jagd beschäftigt Landtag

Freizeit Pokémon-Jagd beschäftigt Landtag

Eine Kleine Anfrage zur Jagd auf virtuelle Pokémon-Monster sorgt derzeit im hessischen Landtag für Schmunzeln. So wollte der FDP-Fraktionsvorsitzende Florian Rentsch in dem Ende Juli eingereichten Papier von Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) unter anderem wissen, wie sich diese "invasiven Arten" auf die einheimische Flora und Fauna auswirkten.

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Eine «Pokémon Go»-Spielerin.

Quelle: Peter Steffen/Archiv

Wiesbaden. Die Ministerin antwortete nun: Im Gegensatz zum Waschbär stünden Pikachu und andere Figuren aus dem Handy-Spiel nicht auf der von der EU-Kommission veröffentlichten Liste invasiver fremder Arten. Ihre Zahl sei bereits rückläufig. "Daher ist auch eine Anpassung der Hessischen Jagdverordnung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erforderlich."

Auch mit den Fragen, wo "Pokémon Go" denn gespielt werden dürfe und was das für den Datenschutz bedeute, beschäftigte sich die Ministerin: Ein Handbuch zum richtigen Umgang mit dem Handy-Spiel sei derzeit noch nicht in Planung. Man behalte sich jedoch vor, eines solches zu verfassen. Eine derartige Anleitung werde sich dann "vom Aufbau her an der erwarteten Orientierungshilfe des Landtages für möglicherweise nicht ganz ernst gemeinte Parlamentarische Initiativen während des Sommerlochs orientieren".

dpa

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