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Personaldaten weitergegeben - Zollbeamter muss Geldbuße zahlen

Prozesse Personaldaten weitergegeben - Zollbeamter muss Geldbuße zahlen

Ein Zollbeamter hat vertrauliche Personendaten von Kollegen an einen Versicherungsvertreter weitergeleitet. Der 45-Jährige muss deshalb eine Geldbuße von 500 Euro zahlen, im Gegenzug stellte das Amtsgericht Frankfurt am Montag das Strafverfahren gegen ihn und den 46 Jahre alten Agenten ein.

Frankfurt/Main. Auch der Versicherungsvertreter muss 500 Euro zahlen.

Der als Sportwart für die Tauglichkeitsprüfungen von Zollanwärtern zuständige Beamte hatte deren Namen über mehrere Monate hinweg weitergegeben. Die Anwärter erhielten daraufhin Werbematerial für Versicherungsverträge. Als "Honorar" bekam die Fußballmannschaft der Zollbehörde Trikots gesponsert.

Vor Gericht räumten die Angeklagten den Datenaustausch ein. Sowohl bei der Behörde als auch bei dem Versicherungsunternehmen sei dies jedoch auch Praxis bei höherrangigen Mitarbeitern gewesen. "Die Hauptmatadore sind offenbar ungeschoren davongekommen", resümierte der Amtsrichter, der daraufhin das Verfahren einstellte.

dpa

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