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Pediküre für Elchkuh Greta im Wildpark Hanau

Tiere Pediküre für Elchkuh Greta im Wildpark Hanau

Auch Paarhufer müssen mal zur "Fußpflege": Elchkuh Greta (5) im Hanauer Wildpark "Alte Fasanerie" etwa hat am Dienstag einen Termin mit Tierarzt Thomas Geilhof zur Pediküre gehabt.

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Der Huf von Elchkuh Greta wird von einem Tierarzt beschnitten.

Quelle: Alexander Heinl

Hanau. Bevor die zu lang gewachsenen Klauen gestutzt werden konnten, musste Greta narkotisiert werden. Danach wurden die aus Horn bestehenden Schalen mit Zangen und einer Raspelscheibe von etwa 20 auf zehn Zentimeter Länge gekürzt.

Vor der Pediküre hatte die Elchkuh wegen der verhornten Klauen schon Probleme beim Laufen, wie Wildbiologin Marion Ebel erklärte. Die Pediküre für Greta hatte also nichts mit Kosmetik zu tun, sondern war nötig. In der freien Wildbahn kommen zu lang gewachsene Schalen bei Elchen nicht vor. In der Gefangenschaft von Tierparks wächst das Horn aber prächtig. Der Grund: sehr gute Verpflegung und zu wenig Bewegung. "Das Problem ist quasi hausgemacht", erklärte Geilhof.

Nach der Pediküre habe Greta nun für ein bis zwei Jahre Ruhe, sagte der Tierarzt, der sich über die problemlose Behandlung freute. "Denn Narkosen sind bei Elchen immer mit gewissem Risiko verbunden."

Auch einige Luchse bekamen am Dienstag Besuch vom Doktor. Sie wurden narkotisiert, bekamen eine Wurmkur verpasst und wurden gegen Infektionskrankheiten wie die Katzenseuche geimpft.

dpa

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