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Opferverein Glasbrechen hört doch nicht auf

Schulen Opferverein Glasbrechen hört doch nicht auf

Der nach Bekanntwerden der sexuellen Übergriffe an der Odenwaldschule gegründete Opferverein Glasbrechen macht doch weiter. Mit einer neuen Spitze solle die "erfolgreiche Arbeit der vergangenen fünf Jahre" fortgesetzt werden, teilte der neue Vorstand am Mittwoch mit.

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Die Odenwaldschule im hessischen Heppenheim, fotografiert am 16.03.2010.

Quelle: Boris Roessler

Heppenheim. Es bleibe bei der Aufgabe, Missbrauchsopfer zu unterstützen und die Übergriffe aufzuarbeiten. Der Verein wolle außerdem am Restvermögen der insolventen Odenwaldschule im südhessischen Heppenheim beteiligt werden, um die Ziele erreichen zu können.

Mitte Oktober 2015 hatte der damalige Vorstand des Vereins erklärt, dass die Arbeit nicht fortgeführt werden könne. Davon ist nun aber keine Rede mehr. Zur neuen Ersten Vorsitzenden wurde nach Mitteilung des Verein am vergangenen Wochenende Sabine Pohle gewählt.

An der Schule war 2010 ein lange zurückliegender sexueller Missbrauch von Lehrern an Schülern bekanntgeworden. Offiziell wird von mindestens 132 Opfern ausgegangen, von bis zu 500 ist die Rede.

dpa

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