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Oper Frankfurt: Bewährter Programm-Mix und Nachwuchsarbeit

Theater Oper Frankfurt: Bewährter Programm-Mix und Nachwuchsarbeit

Mit einer bewährten Mischung aus Altem und Neuem will Frankfurts Opernintendant Bernd Loebe sein Haus auf Erfolgskurs halten. In der laufenden Spielzeit betrage die Auslastung 82 Prozent - "trotz nicht unerheblicher Preiserhöhungen", berichtete Loebe am Dienstag bei der Vorstellung des Spielplans 2015/2016. In seinem 14. Jahr am Main stehen 13 Premieren und 14 Wiederaufnahmen auf dem Programm.

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Bernd Loebe, Intendant der Oper in Frankfurt am Main.

Quelle: Mark Scharfscherer/Archiv

Frankfurt/Main. Verzichten muss das Ensemble ab Herbst auf die Sopranistin Britta Stallmeister und dem Bassbariton Simon Bailey. Sie gehörten in den vergangenen Jahren zu den Stützen des Ensembles. Zu den Gründen wollten Loebe nichts sagen. Neu ins Ensemble kommen der US-Tenor Michael Porter und der britische Bariton James Rutherford. Der Tenor Vincent Wolfsteiner wechselt zudem aus Nürnberg nach Frankfurt.

Die Spielzeit beginnt am 18. September mit Helmut Lachenmanns "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern", der Komponist wird dabei als Sprecher live auf der Bühne stehen. Das Programm setzt auf die Loebe-typische Mischung: einerseits Publikumslieblinge wie "Der fliegende Holländer" und "Carmen", andererseits etablierte, aber schwierige Werke wie "Wozzeck" von Alban Berg. Daneben Raritäten wie "Iwan Sussanin" von Michail Glinka mit Regie-Urgestein Harry Kupfer und unbekannte Werke bekannter Komponisten wie "Stiffelio" von Verdi.

Um Produktionskosten zu sparen wird eine Oper aus Kopenhagen übernommen: Händels "Messias". Einige werden konzertant aufgeführt oder in kleinerem Rahmen im Bockenheimer Depot. Neben Opern gibt es mehr als 200 weitere Veranstaltungen, zum Beispiel Liederabende. Die Vermittlungsangebote für Kinder und Opern-Neueinsteiger werden weiter ausgebaut. Neu sind "Ferienspecials" über Orchester und Bühnenbild, Sonntagsführungen für Familien und Fortbildungen für Lehrer.

dpa

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