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Öffentliche Kulturausgaben in Hessen nur durchschnittlich

Kultur Öffentliche Kulturausgaben in Hessen nur durchschnittlich

Bei der öffentlichen Förderung der Kultur liegt Hessen praktisch exakt im Schnitt der Bundesländer. Im Jahr 2013 hat Hessen dafür 644,4 Millionen Euro ausgegeben.

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Blick auf die Alte Oper in Frankfurt.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Wiesbaden. Das waren 106,60 Euro pro Einwohner - der Durchschnitt der Länder liegt bei 105,83 Euro. Dies geht aus dem Kulturfinanzbericht 2016 hervor, den das Statistische Bundesamt am Dienstag veröffentlicht hat. Neuere statistische Zahlen gibt es noch nicht.

Am meisten für die Kultur gibt der Stadtstaat Hamburg (193,91 Euro im Jahr 2013) aus, gefolgt von Sachsen (191,73 Euro). Am wenigsten stecken Rheinland-Pfalz (64,88 Euro) und Schleswig-Holstein (68,71 Euro) in die öffentliche Kultur.

Allerdings tragen in Hessen die Kommunen - an vorderster Stelle die Stadt Frankfurt mit der Finanzierung von Schauspiel und Oper - viel zur öffentlichen Kultur bei. Mit einem kommunalen Anteil von 64,6 Prozent liegt Hessen hinter Nordrhein-Westfalen (76,3 Prozent) an zweiter Stelle.

Insgesamt gaben Bund, Länder und Gemeinden 2013 in Deutschland fast zehn Milliarden Euro für die Kultur aus. Das waren 4,2 Prozent mehr als 2012. Statistisch entfielen damit in der Kultur auf jeden Einwohner 122 Euro. Am meisten gefördert werden Theater und Musik, gefolgt von den Bereichen Museen, Sammlungen, Ausstellungen und Bibliotheken.

dpa

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