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Öffentliche Fahndung nach Mörder wegen veralteter Bilder

Kriminalität Öffentliche Fahndung nach Mörder wegen veralteter Bilder

Auf der Suche nach einem geflohenen Mörder aus dem Gefängnis Diez hat sich die Staatsanwaltschaft nun doch für eine öffentliche Fahndung entschieden. Es seien veraltete Bilder des Gesuchten im Umlauf gewesen, teilte die Behörde am Freitag in Frankenthal mit.

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Herbert Mertin (FDP), der Justizminister.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankenthal. Das sei kontraproduktiv, weil der Mann inzwischen erheblich anders aussehe. Es habe daher die Gefahr bestanden, dass unbeteiligte Dritte in die laufenden Ermittlungen hineingezogen werden könnten. Zudem könnten unbrauchbare Hinweise die Ermittler unnötig beschäftigen. Daher werde nun öffentlich mit einem aktuellen Bild des 47-Jährigen gefahndet.

Der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin (FDP) hatte die Kehrtwende bereits am Donnerstagabend in der SWR-Sendung "Zur Sache Rheinland-Pfalz" mit den kursierenden alten Bildern begründet, die gar nicht mehr das Aussehen des Mannes wiedergäben. "Das ist jetzt geändert, damit wenigstens ein aktuelles Bild in Umlauf ist."

Der verurteilte Mörder und Vergewaltiger saß in der Diezer Justizvollzugsanstalt ein und floh am Dienstag vergangener Woche während eines begleiteten Ausgangs in Limburg. Erst Tage später kam das nach einem Zeitungsbericht ans Licht. Das löste eine Diskussion über das richtige Vorgehen in einem solchen Fall aus.

dpa

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