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Odenwaldschule lässt auch neue Vorwürfe wissenschaftlich untersuchen

Schulen Odenwaldschule lässt auch neue Vorwürfe wissenschaftlich untersuchen

Eine wissenschaftliche Aufarbeitung des lange zurückliegenden sexuellen Missbrauchs an der Odenwaldschule soll auch die jüngsten Vorwürfe enthalten. Das teilte die Schule heute mit.

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Gebäude der Odenwaldschule.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Heppenheim. Ergebnisse sollen voraussichtlich 2016 vorliegen. Zum Start der Untersuchung hätten sich am Montag Wissenschaftler, Vertreter der Schule und des Opfer-Vereins "Glasbrechen" in der Odenwaldschule getroffen. Mit der Aufarbeitung beauftragt seien das Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik der Universität Rostock und das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) in München.

Für die von neuen Missbrauchsvorwürfen erschütterte Odenwaldschule läuft heute ein zweites Ultimatum innerhalb weniger Wochen ab. Das Reform-Internat im südhessischen Heppenheim hatte zugesagt, Fragen des Landkreises Bergstraße zu beantworten. Die Aufsichtsbehörde will Details wissen über einen Kinderarzt, der sich Schülern bei Untersuchungen unangemessen genähert haben soll. Der Kreis hatte vor drei Wochen schon einmal ein Ultimatum gestellt. Dieses stand im Zusammenhang mit einem inzwischen entlassenen Lehrer, der den Besitz von Kinderpornos gestanden hat.

dpa

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