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Oberlandesgericht kippt Freispruch für Schwarzfahrer

Prozesse Oberlandesgericht kippt Freispruch für Schwarzfahrer

Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) hat am Freitag den Freispruch für einen Schwarzfahrer aufgehoben. Der Mann aus dem Raum Gießen muss sich deshalb in absehbarer Zeit erneut vor dem Landgericht Gießen wegen Beförderungserschleichung verantworten.

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Eine Statue der Justitia.

Quelle: David Ebener/Archiv

Frankfurt/Main. Der 52-Jährige war in einem Regionalzug in der Nähe von Köln ohne Fahrschein erwischt worden. An seiner Jacke trug er einen Anstecker unter anderem mit der Aufschrift "Ich fahre umsonst". Weil er sich damit offen zum Schwarzfahren bekannt habe, könne der Straftatbestand der Beförderungserschleichung nicht angewendet werden, so sein Argument.

In erster Instanz hatte das Amtsgericht Gießen den Mann zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Landgericht sprach ihn dann in der Berufungsverhandlung frei, weil er die Fahrt durch das offene Tragen des Schildchens eben nicht erschlichen habe. Die OLG-Richter sahen das nun aber anders.

dpa

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