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Obduktion und Zeugenbefragungen nach Schüssen in Arztpraxis

Kriminalität Obduktion und Zeugenbefragungen nach Schüssen in Arztpraxis

Nach der Bluttat in einer Marburger Arztpraxis werden die Leichen der beiden Mediziner obduziert. Die ersten Ergebnisse sollen nach Angaben der Staatsanwaltschaft frühestens Dienstagnachmittag vorliegen.

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Die Polizei sichert in Marburg einen Tatort nach Schüssen.

Quelle: Thorsten Richter/Archiv

Marburg. Mittlerweile seien zudem weitere Zeugen befragt worden, berichtete ein Sprecher am Montag. Demnach habe es zwischen den Männern seit geraumer Zeit Uneinigkeit darüber gegeben, wie es mit der gemeinsamen Praxis weitergehen solle. Nach den bisherigen Ermittlungen soll am Donnerstag ein 53 Jahre alte Mediziner seinen 67 Jahre alten Kollegen und anschließend sich selbst erschossen haben, weil er sich mit ihm über die Fortführung der gemeinsamen Praxis uneins gewesen war.

Medienberichten zufolge wollte der ältere Arzt bereits im Januar in Stadtallendorf eine Praxis eröffnen. Das sei die derzeitige Annahme, die sich auf Zeugenaussagen stütze, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter.

Die Angestellten des Ärztezentrums in direkter Nähe des Marburger Hauptbahnhofs waren am Tattag erst durch die Schüsse auf den Streit zwischen den Männern aufmerksam geworden. Der Bahnhofsvorplatz wurde danach komplett gesperrt, weil die Polizei zunächst von einer Schießerei in dem Haus ausgegangen war.

dpa

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Obduktionsbericht
In diesem Ärztehaus in der Bahnhofstraße erschoss am 16. Dezember ein 53-jähriger Radiologe seinen Kollegen und sich selbst. Foto: Thorsten Richter

Der 53-jährige Radiologe feuerte am 15. Dezember insgesamt 14 Schüsse aus nächster Nähe auf seinen Kollegen, wie der endgültige Obduktionsbericht nach der Bluttat im Marburger Ärztehaus ergeben hat. Dies teilte Christian Hartwig, Pressesprecher der Marburger Staatsanwaltschaft, am Freitagmittag mit.

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