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OLG richtet wieder neue Senate ein

Justiz OLG richtet wieder neue Senate ein

Die Justiz spezialisiert sich weiter: Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt hat 2017 erneut zwei Spezialsenate eingerichtet. Einer soll sich mit Insolvenzanfechtungen befassen, der andere mit Speditionsverträgen, wie das OLG mitteilte.

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Eine Ausgabe des Strafrechts liegt in einem Gerichtssaal.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Bereits 2016 waren zwei solche Senate für Bau-, Bauträger- und Architektenverträge dazu gekommen. Schon länger gibt es Spezialsenate für Banken, Versicherungen, Arzthaftungsverfahren und Wettbewerbsstreitigkeiten.

"Mit der Schaffung von Spezialzuständigkeiten können die Verfahren noch kompetenter und schneller bearbeitet werden", sagte OLG-Präsident Roman Poseck. Spezialsenate gewährleisteten ein hohes Maß an Rechtssicherheit und steigerten die Attraktivität der staatlichen Justiz im Verhältnis zur privaten Schiedsgerichtsbarkeit.

"Außerdem geben wir eine Antwort auf die Zunahme der Komplexität und Internationalität vieler Verfahren im Rhein-Main-Gebiet", sagte Poseck. Diese Spezialisierung gebe es auch in der Anwaltschaft: Etwa jeder vierte Rechtsanwalt sei inzwischen auch Fachanwalt für ein bestimmtes Gebiet.

Das OLG Frankfurt ist das drittgrößte in Deutschland und das höchste Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Hessen. Es hat derzeit 29 Zivil-, 6 Familien- und 6 Strafsenate, davon 2 Staatsschutzsenate. Dazu kommt noch ein Bußgeldsenat.

dpa

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