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Nur knapp 60 Prozent aller Hessinnen geht zum Mammografie-Screening

Gesundheit Nur knapp 60 Prozent aller Hessinnen geht zum Mammografie-Screening

Nur knapp 60 Prozent der gesetzlich versicherten Hessinnen zwischen 50 und 69 Jahren nehmen die Einladung zur Brustkrebs-Früherkennung an. Das geht aus den jüngsten Daten der Kooperationsgemeinschaft Mammographie zum Weltkrebstag (4. Februar) hervor.

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Es können mehr Tumore im Frühstadium entdeckt werden.

Quelle: J.-P. Kasper/Archiv

Frankfurt/Berlin. Mit 58,1 Prozent liegt Hessen über dem Bundesschnitt von rund 56 Prozent. Die jüngsten Daten stammen allerdings aus dem Jahr 2011. Im Jahr 2010 hatten sich erst 52,6 Prozent der hessischen Frauen zur Teilnahme an der Röntgenuntersuchung der Brust entschlossen.

Nach Ansicht der Kooperationsgemeinschaft trägt das Mammografie-Screening dazu bei, dass mehr Frauen mit Brustkrebs ihre Brust behalten können und bessere Heilungschancen haben. Denn beim Screening werden dem Bericht zufolge mehr Tumore im Frühstadium entdeckt als vor dem bundesweiten Start der Reihenuntersuchung im Jahr 2009. Damit sind oft schonendere Behandlungsmethoden möglich.

Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben nach der Statistik das höchste Risiko für Brustkrebs und werden deshalb alle zwei Jahre zum Röntgen der Brust eingeladen. Insgesamt wurden 2011 rund 2,7 Millionen Frauen gescreent, bei rund 17 000 wurde ein Tumor gefunden. Es ist die Krebsart mit der höchsten Todesrate bei Frauen. Jedes Jahr sterben rund 17 500 daran, rund 70 000 erkranken jedes Jahr neu.

dpa

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