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Norovirus in Klinik Gelnhausen: Unfallstation geschlossen

Notfälle Norovirus in Klinik Gelnhausen: Unfallstation geschlossen

Wegen einer Norovirus-Infektion ist die Unfallstation der Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen geschlossen. Die Abteilung sei bereits am Sonntag gesperrt worden, bestätigte eine Kliniksprecherin am Mittwoch.

Gelnhausen. Am Freitag solle die Station wieder geöffnet werden. Aktuell sei bei einem Patienten die Brechdurchfall-Erkrankung nachgewiesen. Zwölf weitere Patienten seien vorsorglich isoliert worden, vier von ihnen wiesen Symptome der Viruserkrankung auf.

Nach dem Ausbruch der Infektion seien keine neuen Patienten auf der unfallchirurgischen Station aufgenommen worden. Die Klinik verfüge über ein Hygienemanagement, das beim Auftreten von Norovirus-Erkrankungen umgesetzt werde. Dabei wurde auch das Gesundheitsamt des Kreises einbezogen. Nach dem Vorgehen gegen das Virus seien keine weiteren Fälle aufgetaucht. Die ersten Erkrankten seien bereits wieder genesen. Durch Desinfektionen werde die Station derzeit wieder aufbereitet.

Die Ursache der Norovirus-Infektion ist unklar und lässt sich vermutlich nicht nachverfolgen. Krankenhäuser sind trotz hoher Hygienestandards öfters betroffen. Die Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen und Übelkeit halten meist drei Tage lang an. Das Norovirus gilt als leicht übertragbar, die Infektion und Übertragung erfolgt meist über die Hände. Pro Jahr werden in Hessen durchschnittlich 5000 bis 7000 Norovirus-Diagnosen gestellt.

dpa

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