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Nordhessen bauen historisches 100-Tonnen-Floß nach

Geschichte Nordhessen bauen historisches 100-Tonnen-Floß nach

Bereits zum dritten Mal wird in Nordhessen ein historisches Holzfloß mit beträchtlichen Ausmaßen nachgebaut. In mehreren Etappen soll das 40 Meter lange, etwa sieben Meter breite und 100 Tonnen schwere Gefährt des Vereins "Weserflößer" dann die Weser von Reinhardshagen im Kreis Kassel bis ins nordrhein-westfälische Minden hinunterfahren.

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Ein Flößer angelt sich einen Fichtenstamm mit dem Wendehaken.

Quelle: Swen Pförtner

Reinhardshagen. Von Donnerstag an werden die Nordhessen nun drei Tage lang 66 Fichtenstämme aus dem Reinhardswald und dem Solling per Hand verbauen, bevor es am Sonntag (4. September) losgeht. "Wir fahren fast 200 Flusskilometer", erklärt Rapp. Nach sechs Tagen wollen die Nordhessen am 9. September in Minden ankommen. Dort wird das Floß auseinandergebaut, das Holz kommt in ein Sägewerk.

Den 18 Flößern liegt die historische Bedeutung des Ganzen am Herzen. "Das ist Kultur- und Wirtschaftsgeschichte", betonte Vereinsmitglied Hermann-Josef Rapp. Es solle darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig Handwerk ist. Nur mit dem Internet baue man kein Floß. "Das örtliche Handwerk muss gefördert und unterstützt werden." 

dpa

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