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Noch keine Entscheidung zu Schadstoff-Sanierung an Gießener Schule

Schulen Noch keine Entscheidung zu Schadstoff-Sanierung an Gießener Schule

Ein halbes Jahr nach dem Fund von Schadstoffen in einem Gießener Gymnasium ist noch unklar, was aus dem Schulkomplex werden soll. "Derzeit läuft die Probesanierung", sagte eine Sprecherin der mittelhessischen Stadt der dpa.

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Noch keine Lösung für die Herder-Schule in Gießen.

Quelle: Hannah Pompalla/Archiv

Gießen. Dabei wird nach ihren Angaben auch geklärt, welche Maßnahmen sinnvoll sind - und ob ein Abriss und Neubau eventuell günstiger als eine Sanierung wären. Die Stadtverordnetenversammlung solle darüber vor der Sommerpause entscheiden. Der CDU in der mittelhessischen Stadt geht das nicht schnell genug, sie kritisiert eine "Hängepartie".

In den vergangenen Sommerferien waren in Gebäudeteilen der Herderschule erhöhte PCB-Werte gemessen worden. Für mehr als 700 Oberstufenschüler begann deswegen das neue Schuljahr in Ausweichquartieren, seit Ende September lernen sie in einem Containerdorf auf dem Gelände des Gymnasiums.

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind giftig und stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Unklar ist, ob die Angehörigen der Schule durch die Schadstoffe belastet wurden: Die Ergebnisse von Blutuntersuchungen stehen nach Angaben der Stadtsprecherin noch aus. Insgesamt besuchen rund 1500 Kinder und Jugendliche die Schule.

dpa

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