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"Niklas" wirbelt Flugplan durcheinander: 30 Ausnahmegenehmigungen

Wetter "Niklas" wirbelt Flugplan durcheinander: 30 Ausnahmegenehmigungen

Orkantief "Niklas" hat den Betrieb am Frankfurter Flughafen durcheinandergewirbelt. Von 1300 geplanten Flügen mussten am Dienstag 185 annulliert werden, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport am Mittwoch.

Frankfurt/Wiesbaden. Die Nachwirkungen waren auch am Mittwoch noch zu spüren. Von den geplanten 1360 Starts und Landungen sollten 44 ausfallen. "Bei uns ist der Sturm abgeflaut, aber an anderen Flughäfen ist er noch da", sagte Sprecher Christopher Holschier. Einige Maschinen stünden zudem noch nicht am richtigen Ort. Rund 1300 Fluggäste hätten die Nacht zum Mittwoch in Hotels verbracht.

Die Startbahn West hatte am Dienstag zunächst fast sechseinhalb Stunden wegen starken Seitenwindes und am späten Abend noch einmal eine gute halbe Stunde wegen Rückenwindes geschlossen werden müssen, teilte das Wirtschaftsministerium in Wiesbaden mit. Einige Maschinen waren bereits in Position gerollt und mussten umdrehen.

Es seien 30 Ausnahmegenehmigungen für Starts nach 23.00 Uhr beantragt und genehmigt worden. Die letzte Maschine hob um 23.52 Uhr ab. Fünf Flugzeuge landeten zudem verspätet, die letzte um 23.59 Uhr. Am Frankfurter Flughafen gilt ein Nachtflugverbot von 23.00 bis 5.00 Uhr.

dpa

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