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Niedriger Wasserstand verzögert weiter Suche nach Lok im Rhein

Geschichte Niedriger Wasserstand verzögert weiter Suche nach Lok im Rhein

Im Rhein bei Germersheim liegt nach Angaben von Experten die älteste existierende Dampflok Deutschlands - und daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Die Echolot-Suche nach dem Dampfross, das vor über 160 Jahren im Sturm von einem Schiff in den Fluss fiel, verzögert sich wegen des niedrigen Wasserstandes weiter.

Germersheim/Darmstadt. "Wir peilen jetzt den März an", sagte Volker Jenderny vom Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein auf Anfrage. Zuletzt war geplant, im Herbst die genaue Lage der Lok zu ermitteln.

Dass die 1852 in Karlsruhe gebaute Lok im Schlick des Flussbetts liegt, steht nach Jendernys Angaben fest. Das sechseinhalb Meter lange und etwa 15 Tonnen schwere Gefährt liege unter einer Buhne, einem Querbauwerk aus aufgeschütteten Steinen im Rhein. Um sie orten zu können, müsse man mit dem Boot über die Buhne fahren können. Das sei wegen des niedrigen Flusspegels derzeit aber nicht möglich. "Der Wasserstand ist voraussichtlich erst im März wieder so hoch, dass wir problemlos arbeiten können", sagt Jenderny. Ursprünglich hatten die Experten Mitte Juni nach der Lok suchen wollen. Sie setzen dabei auf das Spezialgerät einer Rostocker Firma.

Bislang fehlt Geld, um die Lok einmal bergen zu können. Um Sponsoren zu locken, wollen die Experten ein genaues Bild der Lage zeichnen.

dpa

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