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Neun Festnahmen nach Razzia: Scheinrechnungen für Schwarzarbeiter

Kriminalität Neun Festnahmen nach Razzia: Scheinrechnungen für Schwarzarbeiter

Bei einer Razzia sind am Montag in Frankfurt mehr als 30 Objekte durchsucht und neun Menschen festgenommen worden. Den insgesamt 17 Beschuldigten wird gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen.

Frankfurt/Main. Der mutmaßliche Drahtzieher soll Scheinrechnungen für Firmen geschrieben haben, die Schwarzarbeiter beschäftigt haben. Die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft bestätigte einen Online-Bericht der "Frankfurter Neuen Presse" (FNP).

Durchsucht wurden laut Staatsanwaltschaft Büros und Wohnungen, bei Steuerberatern und Notaren wurden Unterlagen sichergestellt. Auch eine Baustelle in der Frankfurter Innenstadt knöpften sich die Strafverfolger vor. "Die illegalen Schwarzarbeiter, die sie dort vermuteten, fanden sie aber nicht", schreibt die "FNP".

Die Beschuldigten sollen in einem Firmengeflecht gewerbsmäßig Schwarzarbeit auf dem Bau verschleiert und dadurch Steuern und Sozialabgaben hinterzogen haben. Über mögliche Untersuchungshaft soll erst am Dienstag entschieden werden.

dpa

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