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Neues Zuhause für Feldhamster und Nasenbären im Opel-Zoo

Tiere Neues Zuhause für Feldhamster und Nasenbären im Opel-Zoo

Auch in dem Kronberger Zoo stehen die Vögel wegen der Stallpflicht seit fast drei Monaten unter Hausarrest. Freuen können sich dagegen die Nasenbären: Sie bekommen dieses Jahr eine neue Außenanlage.

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Ein Feldhamster sitzt in einem Käfig.

Quelle: Uwe Anspach/Archiv

Kronberg. Feldhamster und Nasenbären werden dieses Jahr im Kronberger Opel-Zoo ein neues Zuhause finden. "Im Frühjahr entsteht eine neue Freianlage für Nasenbären, und im Herbst wird eine Auffang- und Zuchtstation für Feldhamster eröffnet", sagte der Zoodirektor Thomas Kauffels am Mittwoch. Wie bereits erstmals im Jubiläumsjahr 2016 werden den Besuchern spezielle Führungen zu einzelnen Tierarten angeboten, und zwar zu den Geparden, Elefanten, Europäischen Nerzen, Brillenpinguinen und Rosapelikanen. Außerdem feiert die Zoopädagogik für Kinder und Jugendliche ihr 20-jähriges Bestehen. 

Wegen des Vogelgrippevirus stehen die Vögel in dem Zoo unter Hausarrest. Im vergangenen Jahr hatte sich einer der Rosapelikane an dem Virus infiziert, der Zoo wurde für drei Tage geschlossen. An den Folgen der seit dem 21. November geltenden Stallpflicht sind laut Kauffels bereits mehrere Enten gestorben, sie kamen mit den ungewohnt beengten und damit stressigen Verhältnissen nicht zurecht. 

"Wie sich die Stallpflicht auf die Brut auswirkt, kann man noch nicht sagen", sagte Kauffels. Ob die letztes Jahr neu eingezogenen Brillenpinguine Nachwuchs bekommen werden, steht ebenfalls noch nicht fest. Sie sind zwar nicht von der Stallpflicht betroffen, mussten jedoch für die Entnahme von Proben mehrfach eingefangen werden.

Im vergangenen Jahr wurde der Zoo von knapp 564 000 Menschen besucht. Da das Zählsystem geändert wurde, ist ein Vergleich zu den Vorjahreszahlen nicht möglich. Der Opel-Zoo gehört zu den meistbesuchten Freizeiteinrichtungen in Hessen und hat die landesweit einzige Elefantenanlage. Insgesamt leben dort knapp 1600 Tiere. Zu den jüngsten gehört die Giraffenkuh Kimara, die an Silvester geboren wurde.

dpa

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