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Neuer Schauspiel-Intendant Anselm Weber

Theater Neuer Schauspiel-Intendant Anselm Weber

Das Schauspiel Frankfurt startet Ende September in seine erste Spielzeit mit dem neuen Intendanten Anselm Weber: mit drei Stücken an drei Abenden. William Shakespeares "Richard III.", Georg Büchners "Woyzeck" und die Uraufführung des Auftragswerks "Das hässliche Universum" von Laura Naumann.

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Anselm Weber. Foto: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Die drei Premieren stehen vom 28. bis 30. September auf dem Spielplan. In allen dreien geht es "um das Verhältnis von Macht und Ohnmacht", wie Weber der Deutschen Presse-Agentur sagte.

"Ich finde, dass das Theater sich öffentlich einmischen muss", sagte Weber. In Zeiten, in denen autoritäre Regime erstarken, "ist es die Pflicht des Theaters, konkret dazu beizutragen, die Mitte zu verteidigen - und zwar mit allen Mitteln". Das Interesse an politischen Debatten ist seinem Eindruck nach stark gewachsen. "Die Menschen haben ein unglaubliches Bedürfnis, darüber zu reden, was da passiert." Das Theater als "Ort der Rück- und Selbstvergewisserung" könne ein guter "Katalysator für Ohnmachtsgefühle" sein.

Zum offiziellen Beginn der neuen Spielzeit veranstalten Oper und Schauspiel ein gemeinsames Theaterfest an diesem Sonntag (17. September). Mitglieder des Schauspielensembles stehen in einer "One Minute Show" in alphabetischer Reihenfolge jeweils eine Minute auf der Bühne, wo sie "ungeprobt, hautnah und waschecht" zu erleben sind.

dpa

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