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Neuer Prozess um bewaffneten Banküberfall nach BGH-Entscheidung

Prozesse Neuer Prozess um bewaffneten Banküberfall nach BGH-Entscheidung

Im neu aufgerollten Prozess um einen bewaffneten Banküberfall in Wiesbaden hat der 26-jährige Angeklagte am Montag vor dem Landgericht zu den Vorwürfen geschwiegen.

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Der Angeklagte hat zu den Vorwürfen geschwiegen.

Quelle: F. von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Der Mann war wegen schwerer räuberischer Erpressung und Körperverletzung zu einer Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil aber wieder auf, weil in dem Prozess ein wichtiger Beweisantrag nicht zugelassen wurde.

Bei dem Banküberfall im Jahr 2011 hatten eine Bande rund 40 000 Euro erbeutet. Zwei maskierte Männer hätten in der Bank mit Waffengewalt das Geld erzwungen, sagten der Kassierer und ein Polizist aus, der während der Tat als Kunde in der Bank war. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, sei auch in die Decke geschossen worden. Anschließend seien die Räuber erst zu Fuß und dann mit einem wartenden Fluchtauto getürmt. Mehrere Männer wurden wegen des Überfalls bereits zu teilweise hohen Haftstrafen verurteilt.

"Ich dachte zuerst, es wäre ein Scherz", sagtec der Kassierer. Als der Schuss fiel, hätten alle in der Bank die Situation erkannt. Es sei totenstill gewesen, erklärte der Polizist. Er habe die Räuber noch verfolgt. Als sie aber mit dem Auto flüchteten, habe er keine Chance mehr gehabt. Der Prozess wird am 31. Oktober fortgesetzt.

dpa

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