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Neuer Prozess gegen frühere Landkreis-Mitarbeiterin: Untreue?

Prozesse Neuer Prozess gegen frühere Landkreis-Mitarbeiterin: Untreue?

Zum zweiten Mal muss sich seit Donnerstag eine frühere Mitarbeiterin des Hochtaunuskreises wegen gewerbsmäßiger Untreue vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Frankfurt/Main. Die 50-jährige war im April 2012 zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil sie laut Urteil in mehr als 400 Fällen fiktive Fördergelder in Höhe von mehr als 500 000 Euro auf die Konten von zuvor gegründeten Scheinfirmen überwiesen hatte. Diese liefen unter dem Namen ihres Mannes. Er wurde deshalb zu 18 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob die Urteile jedoch auf und kritisierte das Strafmaß.

Am ersten Verhandlungstag des neuen Prozesses erlitt die Angeklagten einen Nervenzusammenbruch und musste deshalb längere Zeit von einem Psychiater untersucht werden. Sie galt dennoch als verhandlungsfähig. Die Taten wurden von ihr vehement bestritten und auch ein Angebot des Gerichts abgelehnt, die Strafe zu mildern. Das Verfahren gegen den Ehemann wurde vorerst abgetrennt. Die Wirtschaftsstrafkammer hat für den Prozess noch sechs weitere Termine angesetzt.

dpa

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