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Neuer Polizeipräsident verspricht Gelassenheit und Dialogbereitschaft

Polizei Neuer Polizeipräsident verspricht Gelassenheit und Dialogbereitschaft

Der neue Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill (57) hat Dialogbereitschaft auf allen Ebenen zugesagt und will auch in schwierigen Lagen Gelassenheit bewahren.

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Der neue Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Toleranz, Humanität und Gerechtigkeit nannte er am Montag bei seiner Amtseinführung als Basis für das Vertrauen in Polizeiarbeit. "Unsere Kernaufgabe ist die Sicherheit, nicht mehr und nicht weniger." Handlungsrahmen seien Gesetze und das Handeln der Landesregierung.

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) unterstrich die Bedeutung des größten hessischen Präsidiums mit 3700 Beschäftigten. Frankfurt sei mit seiner Internationalität kein einfaches Pflaster und stehe oft im Brennpunkt politischer Auseinandersetzung, etwa bei mehr als 1000 Demonstrationen pro Jahr. Die Vielfalt in der Stadt zeige gelebte Demokratie, sei aber nicht immer konfliktfrei. Der Polizeipräsident müsse Weitsicht und Fingerspitzengefühl haben.

Bereswill ist Nachfolger von Achim Thiel, der aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand ging. Der 57-Jährige ist seit 40 Jahren Polizist und war seit 2010 Polizeivizepräsident in Frankfurt. Er hatte seine Karriere 1974 beim Bundesgrenzschutz Fulda begonnen und war von 1979 bis 1983 Polizeivollzugsbeamter in Südhessen, bevor er 1984 zur Kripo wechselte. Danach arbeitete er bei verschiedenen hessischen Polizeipräsidien und beim Landeskriminalamt.

dpa

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