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Neuer Documenta-Leiter sucht Ausstellungsorte in Kassel

Kunst Neuer Documenta-Leiter sucht Ausstellungsorte in Kassel

Der künstlerische Leiter der nächsten Weltkunstausstellung Documenta, Adam Szymczyk, hat seine Arbeit in Kassel aufgenommen. Die Documenta sei wie eine Tafel, die nach jeder Ausstellung gewischt und dann neu beschrieben werde, sagte er am Donnerstagabend vor Hunderten Zuschauern bei seiner Vorstellung in Kassel.

Kassel. Er sei dabei, sich über die Geschichte der Stadt zu informieren. "Es gibt viele Anknüpfungspunkte."

Annette Kulenkampff, neue Geschäftsführerin der Documenta, betonte, sie habe mit Szymczyk bereits Häuser oder Industriegelände in Kassel besucht. Mehr wollte sie aber nicht verraten.

"Falls aber das, was ich vorhabe, klappen sollte, wird sich in Kassel ziemlich viel verändern, so viel ist gewiss", hatte Szymczyk bereits zuvor in einem Interview der Wochenzeitung "Die Zeit" gesagt. Er sei sich aber Documenta-Gründer Arnold Bode und dessen Wünschen "sehr bewusst", betonte er am Donnerstag.

Der 1970 in Polen geborene Szymczyk ist noch bis Ende 2014 Direktor der Kunsthalle Basel. Die von ihm verantwortete Documenta 14 findet vom 10. Juni bis zum 17. September 2017 in Kassel statt. Die Documenta gilt als die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Zu der von der Kunsthistorikerin Carolyn Christov-Bakargiev kuratierten Documenta 13 kamen 2012 mehr als 860 000 Besucher nach Kassel.

dpa

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