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Netzbetreiber sieht nach Ausfall von Großkraftwerk keine Probleme

Notfälle Netzbetreiber sieht nach Ausfall von Großkraftwerk keine Probleme

Nach dem Ausfall von Hessens größtem Kraftwerk rechnet der Netzbetreiber Tennet mit keinen Problemen bei der Versorgungssicherheit. "Die Situation ist beherrschbar.

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Eine Dampf-Explosion beschädigte das Großkraftwerk.

Quelle: Gregor Szypula/Archiv

Großkrotzenburg. Wir haben genug Kapazität in Deutschland", sagte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage am Dienstag in Bayreuth. Allerdings erfordere der Wegfall mehr steuernde Eingriffe in den Markt. Tennet müsse stärker einschreiten, um die Netzstabilität aufrechtzuerhalten und die Energieströme zu lenken. "Wir haben Glück, dass es im Sommer passiert. Aktuell ist die Situation natürlich entspannter als im Winter."

Am 12. Mai hatte es eine Dampf-Explosion im Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis) gegeben. Der Energieerzeuger Eon hatte mitgeteilt, dass das Kraftwerk bis mindestens 6. August keinen Strom produzieren werde. Zunächst war von einer Abschaltung bis Ende Mai die Rede gewesen.

Staudinger besteht aus fünf Blöcken, von denen drei alte stillgelegt sind. Block 4 wird mit Gas betrieben und steht derzeit zur Wartung still. Im mit Steinkohle befeuerten Block 5 ereignete sich die Explosion. Es sei aber wichtig für die Netzstabilität, dass das Kraftwerk als eines der wichtigen in Süddeutschland bald wieder ans Netz gehen könne, erklärte die Sprecherin. Südlich des Mains sei die Decke an konventioneller Kraftwerkskapazität recht dünn.

dpa

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