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Naturschützer werben für Bewusstsein für die Fledermaus

Tiere Naturschützer werben für Bewusstsein für die Fledermaus

Fledermäusen geht es in Hessen nach Einschätzung von Tierschützern besser als noch vor 15 oder 20 Jahren - sie brauchen aber weiterhin viel Aufmerksamkeit. "Im Großen und Ganzen finden sie hier gute Bedingungen zum Leben", sagte Petra Gatz vom Naturschutzbund (Nabu) Hessen in Wetzlar.

Wetzlar/Marburg. Doch müsse das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Tiere weiter wachsen. Bedrohten demnach früher insbesondere Insektizide in der Landwirtschaft die Tiere, haben diese heute oftmals Probleme, Unterschlupf zu finden.

"Fledermäuse sind nicht in der Lage, sich selbstständig Quartiere zu bauen", erklärte Gatz. Also seien sie auf Nischen in Bäumen, Höhlen oder Gebäuden angewiesen. Eigentümer könnten bei der energetischen Sanierung ihrer Häuser etwa daran denken, den Tieren einen Unterschlupf zu erhalten. Das sei trotz Sanierung oft möglich. In Hessen leben nach Nabu-Angaben 19 Fledermausarten, bundesweit gibt es 25.

Im mittelhessischen Marburg finden die Tiere unter anderem im Keller des Landgrafenschlosses Quartier. Die Stadt hat nun am Schloss einen Fledermaus-Detektor installiert, der die Ultraschallrufe der Tiere für das menschliche Ohr hörbar machen soll. Der Detektor sollte am Mittwochvormittag eingeweiht werden.

dpa

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