Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Naturschützer warnen vor Bestandsrückgang bei Singvögeln

Tiere Naturschützer warnen vor Bestandsrückgang bei Singvögeln

Kurzfristige Schwankungen bei der Sichtung von Singvögeln im Winter sind nach Einschätzung von Naturschützern kein Grund zur Sorge. Langfristig aber muss bei vielen Vogelarten mit einem weiteren Bestandsrückgang gerechnet werden, wenn die Intensivierung der Landwirtschaft weiter voranschreitet.

Voriger Artikel
Weihnachtsbäume enden meist als Kompost
Nächster Artikel
Soziologe Horx: "Slow-Trend" wirkt sich positiv auf Arbeitswelt aus

Ein Vogel singt auf einem Ast.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Wetzlar. So lautet das Ergebnis einer Umfrage bei Naturschützern und Ornithologen in Hessen und Rheinland-Pfalz.

Möglicherweise finden viele Vogelarten in dem bislang schneearmen Winter noch reichlich Nahrung in den Wäldern, so dass sie bislang erst in geringer Zahl in die Siedlungen kommen. Ein anderer Grund könnte eine unterdurchschnittliche Brutsaison 2016 gewesen sein. Dies würde sich mit der Zeit wieder ausgleichen - wenn es nicht auch längerfristig wirksame Veränderungen im Lebensraum der heimischen Singvögel gäbe. Dazu gehören die stetige Verringerung von Grün- und Brachflächen und der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft.

Vor einer bundesweiten Zählaktion von Wintervögeln an diesem Wochenende erklärten die Sprecher der Landesverbände des Naturschutzbunds (Nabu), dass die Ergebnisse diesmal mit besonderem Interesse erwartet würden. Im vergangenen Jahr beteiligten sich in Hessen rund 5000 Menschen und meldeten 145 000 Vogelsichtungen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr