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Nach tödlichen Kiosk-Schüssen noch keine Hinweise auf Motiv

Kriminalität Nach tödlichen Kiosk-Schüssen noch keine Hinweise auf Motiv

Die Gewalttat bleibt rätselhaft: Eine Kioskbesitzerin in Wiesbaden wird erschossen. Zwei ihrer Angehörigen, darunter ein Dresdner Fußballer, werden schwer verletzt. Warum, ist weiter unklar.

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Spurensicherung am Tatort.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Nach den tödlichen Schüssen in einem Wiesbadener Kiosk wird weiter über die Motive des mutmaßlichen Täters gerätselt. "Wir haben noch nichts Neues", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Der 25-jährige Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft.

Der Mann soll am Dienstag im Stadtteil Biebrich eine 59-jährige Kiosk-Besitzerin und zwei ihrer Familienmitglieder angeschossen haben. Unter ihnen war der Fußball-Profi Marc Wachs vom Zweitligaverein Dynamo Dresden. Der aus Wiesbaden stammende Sportler ist der Neffe der Getöteten. Beide Männer wurden schwer verletzt.

Der 25-Jährige war am späten Freitagabend vor seiner Wohnung in Wiesbaden festgenommen worden. Mit Hilfe von DNA-Spuren am Tatort, Zeugenaussagen und Videoaufnahmen soll die Polizei auf ihn aufmerksam geworden sein. Er ist den Beamten bereits wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz bekannt. Bei weiteren Ermittlungen wurden nach Polizeiangaben auch die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt.

dpa

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