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Nach knapp 30 Jahren Knast erneute Verurteilung wegen schweren Raubes

Prozesse Nach knapp 30 Jahren Knast erneute Verurteilung wegen schweren Raubes

Auch insgesamt knapp dreißig Jahre im Gefängnis haben einen Gewohnheitsverbrecher nicht vor einer weiteren schweren Straftat abgehalten. Wegen Raubüberfalls auf einen Supermarkt wurde der 54-jährige Mann am Mittwoch vom Landgericht Frankfurt zu weiteren fünf Jahren Haft und anschließender Unterbringung in einer Entzugsklinik verurteilt.

Frankfurt/Main. Der maskierte und mit einer Schreckschusspistole bewaffnete Mann war im März gemeinsam mit einem Komplizen in den Supermarkt gestürmt, hatte Angestellte und Kunden bedroht und aus der aufgebrochenen Kasse rund 2000 Euro entwendet. Die Maske warf er vor dem Markt in ein Gebüsch, so dass ihn DNA-Spuren wenige Wochen später identifizierten.

Nach eigenen Aussagen konnte der Angeklagte nur in Haftanstalten "ein einigermaßen strukturiertes Leben führen". Am ersten Tag in Freiheit "ging es wieder schief". Allerdings war er aber auch schon im Gefängnis wieder kriminell aufgefallen. Einmal brach der Kraftsportler einem Bediensteten das Nasenbein - trotz Alkoholverbots in der Anstalt mit 2,8 Promille im Blut. Dafür erhielt er seinerzeit drei Jahre und zwei Monate Haft.

dpa

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