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Nach dem Unfall im Holiday Park noch nicht alle Zeugen befragt

Notfälle Nach dem Unfall im Holiday Park noch nicht alle Zeugen befragt

Auch eine Woche nach dem Tod einer Elfjährigen im Holiday Park in Haßloch ist nicht genau bekannt, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Zwar würden die Zeugen recht zügig vernommen, auch seien einige Protokolle bereits eingetroffen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Kai Hempelmann, am Freitag.

Haßloch. Andere Zeugen seien aber noch im Urlaub. Er gehe davon aus, dass es noch zwei Wochen dauere, bis alle befragt seien.

Die Elfjährige aus Kelsterbach bei Frankfurt war am Freitag vergangener Woche von einem Karussell mitgeschleift und dabei so schwer verletzt worden, dass sie starb. Laut Hempelmann hatten sich danach etwa 15 Zeugen gemeldet. Einige von ihnen wohnen weiter entfernt, etwa in Hessen. Sie werden dort von der Polizei vernommen.

Zum Inhalt der Zeugenaussagen machte Hempelmann keine Angaben. Der zuständige Dezernent bei der Staatsanwaltschaft sammele sie und prüfe, was aussagekräftig sei.

Nach ersten Erkenntnissen war das Mädchen auf einer Plattform des Karussells "Spinning Barrels" (deutsch: drehende Fässer) gefallen. Hinweise auf einen Defekt gab es zunächst nicht. Dem vorläufigen Obduktionsergebnis zufolge erlitt das Kind mehrere Verletzungen, die zum Tode führten. Das Karussell war auch am Freitag noch gesperrt.

dpa

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