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Nach Tod von Flusspferd sucht Zoo neues Zuhause für einsame Partnerin

Tiere Nach Tod von Flusspferd sucht Zoo neues Zuhause für einsame Partnerin

Nach dem Tod von Flusspferd Maikel sucht der Frankfurter Zoo ein neues Zuhause für dessen Partnerin Petra. "Wenn wir eine gute Unterbringung für Petra finden, geben wir sie ab", sagte Zoo-Direktor Manfred Niekisch am Sonntag der dpa.

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Maikel ist im Frankfurter Zoo gestorben.

Quelle: Zoo Frankfurt/Archiv

Frankfurt/Main. Der Zoo werde dann erst wieder Flusspferde aufnehmen, wenn er eine bessere Anlage bauen könne. "Bild+" hatte zuvor online gemeldet, dass Petra abgegeben und der Zoo künftig ohne Flusspferde sein werde.

"Unsere Flusspferdhaltung ist schon seit langem nicht gut", sagte Niekisch. Petra allein zu halten sei nicht artgerecht und ein neues Tier in das kleine Gehege dazu zu holen, sei ein zu großes Risiko. Dies habe mit Maikel nur funktioniert, "weil sie schon 30 Jahre zusammen waren".

Der mindestens 2000 Kilogramm schwere Maikel war am vergangenen Donnerstag an einem verschluckten Tennisball verendet. Der Zoo vermutet, dass ein Besucher dem 39-jährigen Bullen den Ball ins Maul geworfen hat und Strafanzeige gegen unbekannt gestellt.

Maikel hat fast sein ganzes Leben in Frankfurt verbracht - im Alter von drei Jahren wurde er von seinem Geburtsort Amsterdam an den Main gebracht. Er zeugte - hauptsächlich mit seiner Partnerin Petra - sechs Jungtiere und hatte bereits vier Urenkel.

dpa

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