Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Nach Schüssen im Rocker-Milieu wird weiter ermittelt

Kriminalität Nach Schüssen im Rocker-Milieu wird weiter ermittelt

Rund zwei Monate nach den Schüssen auf den Gießener Hells-Angels-Chef Aygün Mucuk haben die Ermittler noch immer keinen Verdächtigen. "Wir haben noch keine heiße Spur", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Gießen.

Voriger Artikel
Unfall mit mehreren Sattelzügen auf Autobahn 7 bei Kassel
Nächster Artikel
Fünf Schwerverletzte bei Unfall im Odenwald

Hells Angels und Mitglieder weiterer Rockergruppierungen sind versammelt.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Gießen/Frankfurt. Nach wie vor werde innerhalb und außerhalb der Rocker-Szene ermittelt. Die Frankfurter Strafverfolgungsbehörden fahnden sieben Monate nach der Schießerei in der Innenstadt mit zwei Verletzten auch noch immer mit Haftbefehl nach einem zur Tatzeit 35-Jährigen, der der Rocker-Szene angehören soll.

Bei den Schüssen am Vatertag auf einem belebten Platz waren zwei Männer schwer verletzt worden. Einer der zwei mutmaßlichen Täter war rund eine Woche später in Rumänien festgenommen und ausgeliefert worden. Noch wird gegen den zur Tatzeit 55-Jährigen ermittelt. Eine Anklage wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung könnte aber bald erhoben werden, sagte Staatsanwältin Nadja Niesen.

Mucuk war Anfang Oktober auf dem Gelände des Clubhauses der Hells Angels im mittelhessischen Wettenberg bei Gießen mit mindestens 16 Kugeln getötet worden. Zur Beerdigung des 45-Jährigen kamen mehr als 1000 Menschen, darunter zahlreiche Rocker aus dem In- und Ausland.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr