Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Nach Rocker-Tod: Wohnungen statt Hells Angels-Clubhaus?

Kriminalität Nach Rocker-Tod: Wohnungen statt Hells Angels-Clubhaus?

Nach den tödlichen Schüssen auf ihren Chef haben die Gießener Hells Angels Medienberichten zufolge ihr Clubhaus in Wettenberg aufgegeben. Auf dem Gelände war Anfang Oktober der Präsident der Gießener Rocker, Aygün Mucuk, erschossen worden.

Voriger Artikel
Cockpit-Assistenzsystem senkt Fluglärm und Spritverbrauch
Nächster Artikel
Einbrecher stehlen Endoskope im Wert von 50 000 Euro

Ein Mitglied der Hells Angels trägt eine Lederjacke.

Quelle: Ronald Wittek/Archiv

Wettenberg/Gießen. Nach Angaben eines Polizeisprechers vom Mittwoch wurde mittlerweile das "Hells Angels"-Schild an dem Anwesen entfernt. Es gebe zudem Erkenntnisse, dass Eigentum der Rocker an dem Wohnhaus veräußert worden sei und dort offenbar Wohnungen entstehen sollen.

Keine Hinweise gebe es dazu, ob die Gießener Hells Angels ein neues Clubheim haben, sagte der Sprecher weiter. Über die Entwicklung hatten zuvor die "Gießener Allgemeine" und das Online-Portal "hessenschau.de" berichtet.

Rocker-Chef Mucuk war am 7. Oktober mit mindestens 16 Schüssen getötet worden. Der oder die Täter sind noch unbekannt. Die Ermittler suchen nach ihnen innerhalb und außerhalb der Rocker-Szene. Zur Beerdigung von Mucuk auf einem Friedhof in Gießen kamen mehr als 1000 Menschen, darunter zahlreiche Rocker aus dem In- und Ausland.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr