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Nach Mordversuch Freundin zu Falschaussage angestiftet: Haft

Prozesse Nach Mordversuch Freundin zu Falschaussage angestiftet: Haft

Weil er nach einem Mordversuch seine Lebensgefährtin zu einer Falschaussage bei der Staatsanwaltschaft genötigt hat, ist ein 48-Jähriger in Frankfurt zu sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Frankfurt/Main. Das Landgericht stockte die ursprünglich gegen den Mann wegen des versuchten Tötungsdelikts verhängte Strafe am Donnerstag auf zwölf Jahre und drei Monate auf.

Der Angeklagte hatte im April 2011 auf einen Frankfurter Landproduktehändler geschossen, bei dem er früher beschäftigt war. Das Opfer überlebte den Anschlag. Vor Gericht bestritt der Angeklagte energisch die Tat. Bereits im Vorfeld hatte ihm die Lebensgefährtin ein Alibi zu verschaffen versucht. Wie sie später angab, habe ihr der Mann angedroht, sie werde "kniehoch im Blut stehen", falls sie nicht zu seinen Gunsten aussage. In der Verhandlung hatte sie dann aber von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht.

dpa

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