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Nach Glaswurf in Kneipe psychiatrisches Gutachten angeordnet

Prozesse Nach Glaswurf in Kneipe psychiatrisches Gutachten angeordnet

Nach einem Wurf mit einem schweren Glas in einer Gaststätte soll ein 39 Jahre alter Maler und Lackierer von einem psychiatrischen Sachverständigen untersucht werden.

Frankfurt/Main. Der Prozess gegen ihn wurde deshalb am Dienstag vom Amtsgericht Frankfurt nach kurzer Verhandlung vorerst vertagt. Bei der Auseinandersetzung war ein Mann von dem als Kerzenhalter benutzten Glas im Dezember vergangenen Jahres derart unglücklich getroffen worden, dass er seither mit einem Auge nichts mehr sehen kann.

Zum Tatablauf und seinem Motiv machte der wegen schwerer Körperverletzung angeklagte Mann am Dienstag nur vage Angaben: Er wisse nicht, wen er warum getroffen habe. Das Opfer jedenfalls habe er nicht verletzen wollen. Für das Gericht stellte sich daraufhin die Frage einer möglichen Schuldunfähigkeit infolge ausufernden Alkoholkonsums. Zu Prüfen sei auch die mögliche Unterbringung des Mannes in einer Therapie-Einrichtung, sagte der Vorsitzende Richter. Ein Termin für den neuen Prozess steht noch nicht fest.

dpa

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