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Nach Einbruch mit Fußfessel muss Seriendieb drei Jahre ins Gefängnis

Prozesse Nach Einbruch mit Fußfessel muss Seriendieb drei Jahre ins Gefängnis

Nach einer Beutetour durch Gartenhütten und ein Wohnhaus ist ein Mann vor dem Frankfurter Landgericht zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Den fünften und letzten Einbruch hatte der 32-Jährige begangen, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits wegen der anderen Taten eine elektronische Fußfessel trug.

Frankfurt/Main. Wegen der Einbrüche mit einem Gesamtschaden von rund 15 000 Euro war er schon vom Amtsgericht Frankfurt zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Gegen diese Entscheidung hatte der Mann Berufung eingelegt.

Der geständige und umfangreich vorbestrafte Mann war im Sommer vergangenen Jahres in vier Fällen in Kleingärten eingebrochen, deren Besitzer gerade schliefen oder abgelenkt waren. Bis die Opfer mitbekamen, dass ihre Schlüssel und Geldbörsen gestohlen worden waren, hatte der Täter bereits in den Wohnungen reiche Beute gemacht. In einem Fall stahl er sogar das Auto einer Gartenbesitzerin.

Nach seiner Festnahme kam der Mann zunächst in Untersuchungshaft, er konnte jedoch mit einer Fußfessel wieder nach Hause, weil er Vater geworden war. Trotz der Überwachung stieg er in ein Einfamilienhaus ein und hob später mit einer gestohlenen Scheckkarte 3000 Euro ab.

dpa

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