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Nach Dampfexplosion: Kraftwerksblock steht vor Probebetrieb

Notfälle Nach Dampfexplosion: Kraftwerksblock steht vor Probebetrieb

Nach der schweren Dampfexplosion im Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis) geht der Kohleblock kommende Woche in den Probetrieb. Die Vorbereitungen für die Wiederinbetriebnahme seien abgeschlossen, teilte das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt als Aufsichtsbehörde am Dienstag mit.

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Das Kraftwerk steht vor einem Probebetrieb.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Großkrotzenburg. Am Montag solle die Anlage für den etwa einwöchigen Test befeuert werden.

In dieser Phase werde die Anlage langsam aktiviert. Regelkreisläufe würden überprüft, die Betriebsabläufe eingestellt und Testverfahren für unvorhergesehene Situationen absolviert. Vor dem Start des Regelbetriebs werde aber noch eine abschließende Bewertung eines Sachverständigen erfolgen, erklärte das RP.

Am 12. Mai 2014 war durch eine Dampfexplosion ein Sachschaden in Höhe von rund 25 Millionen Euro entstanden, wie der Kraftwerksbetreiber Eon mitgeteilt hatte. Als hauptsächliche Ursache dafür wurde ein Versagen des Gehäuses der Kesselumwälzpumpe genannt.

dpa

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